Interkulturelle Mediation

Mediation bedeutet Konfliktvermittlung.
Das Mediationsverfahren ist schon sehr alt. Der Westfälische Frieden wurde z.B. nachweislich durch Vermittlung eines Mediators geschlossen. In jüngster Zeit in den Vereinigten Staaten wiederentdeckt, setzt es sich in Europa nur langsam durch. Das Mediationsverfahren unterscheidet sich von Gerichts- und Schiedsprozessen vor allem durch die folgenden vier Elemente:

1. Die Konfliktparteien sind selbst für die Lösung des Konfliktes verantwortlich. Der Mediator hat keinerlei Entscheidungsbefugnis. Er unterstützt die Konfliktparteien bei der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung

2. Die Teilnahme am Mediationsverfahren ist für alle Beteiligten freiwillig.

3. Das Mediationsverfahren findet vertraulich statt.

4. Der Mediator ist neutral.Den Begriff „Interkultur“ kennt der Duden noch nicht. Voraussetzung für eine Interkultur ist immer die Begegnung von Menschen, die auch als Repräsentanten einer Organisation handeln können. In der konkreten Begegnung entsteht nicht etwa eine Kultur, die zu je 50 % aus den Heimatkulturen der Beteiligten zusammengesetzt ist. Viel mehr ist diese „neue“ Kultur immer das Ergebnis eines kontinuierlichen Aushandlungsprozesses. Für diesen Aushandlungsprozess ist Mediation ein hervorragend geeignetes Verfahren.

Das Angebot:
Vermittlung in innerbetrieblichen Konflikten
Vermittlung in Konflikten zwischen Betrieben
Vermittlung in Konflikten zwischen Verwaltung, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern (s.g. Großverfahren der Bürgerbeteiligung)
Vermittlung zwischen Unternehmen und Institutionen in verschiedenen Ländern

Der Vorteil:
Jede Konfliktpartei hat einen lokalen Ansprechpartner. Große Teile des Mediationsverfahrens können im Austausch zwischen Mediator und Mediatorin absolviert werden. Sie sparen Zeit und Geld, weil die Zahl der gemeinsamen Sitzungen aller Beteiligten auf ein Minimum reduziert wird.

Das Team:
Tobias Heibel, Mediator, Essen
Eva Kaletsch, Mediatorin, Duisburg
Rosemarie Sauma, Mediatorin, La Paz/Bolivien

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